Kurioses zum Wochenende: Oscar-Prominenz muss Luxusgeschenke versteuern
Rolf Kopel | 9. März 2007Über die pompöse Oscar-Verleihung in Los Angeles freute sich dieses Jahr auch das amerikanische Finanzamt. Zu den reich bestückten Geschenkkörben, auf die sich die Stars jedes Jahr freuen dürfen, gab es gleich ein Formular der Steuerbehörde dazu. Darauf war der steuerpflichtige Realwert der Geschenke angegeben – immerhin mehr als 54.000 € pro Empfänger. Für die Präsente, bei denen es unter anderem um Schmuck, Bekleidung, Pralinen und einen Hotelgutschein für 26.000 $ handelte, hatte dieses Jahr ein Sponsor einspringen müssen, weil die gastgebende US-Filmakademie die Steuerpflicht nicht übernehmen wollte. Nun müssen die Helden der Leinwand eben Schenkungssteuer zahlen. Aber immer noch besser als mit leeren Händen dazustehen.
von: Rolf Kopel