Kurioses zum Wochenende: Steuerbehörde um 38 Milliarden „erleichtert“

Oliver Stilz | 30. März 2007

Ein falscher Mausklick und schon war es passiert: Ein Techniker der Steuerbehörde in Alaska hatte auf einen Schlag 38 Milliarden Dollar eines Fonds gelöscht. Erst nach neun Monaten Arbeit und Kosten von 200.000 Dollar sind die Daten nun wieder hergestellt, denn es gab natürlich kein Backup. So mussten die Mitarbeiter der Behörde auf 800.000 Dokumente in Papierform zurückgreifen, die alle einzuscannen und einzelnen Personen zuzuordnen waren. Der “Alaska Permanent Fund”, dessen Daten gelöscht worden waren, finanziert sich aus dem Erdölgeschäft und gehört zu den größten Sozialdienstleistern Alaskas, bei dem Bürger von Alaska Unterstützungsgelder beantragen können. Letztes Jahr zahlte der Fonds über eine Milliarde Dollar an Dividenden aus.

von: Oliver Stilz

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