Kurioses zum Wochenende: Eine Fußball-Ehe auf Lebenszeit
Oliver Stilz | 8. Februar 2008Dass im Fußball bisweilen aberwitzige Ablösesummen gezahlt werden, ist keine Neuigkeit. Interessant wird es dann, wenn Vereine für Transfers zu anderen Mitteln greifen. Im Poker um den Fußballprofi Iban Zubiaurre ist das jetzt der Fall. Dieser hatte sich bei dem Zweitligisten Real Sociedad San Sebastian aus seinem Vertrag geklagt, um sich Athletic Bilbao anzuschließen. Wie sport1.de berichtet, hat sein alter Verein jetzt ein neues Angebot vorgelegt: Bilbao soll in den nächsten 100 Jahren Sparringpartner für 200 Freundschaftsspiele sein. Nimmt der Erstligist an, reduziert sich die Ablösesumme für den Verteidiger von 30 Millionen € auf zwölf Millionen €. In Bilbao denkt man offensichtlich ernsthaft über die Forderung nach. Bleibt nur die Frage, ob die Zuschauer mitspielen. Denn wer will schon zwei Mal im Jahr den gleichen Gegner im Freundschaftsspiel sehen – und das bis ins Jahr 2108.
von: Oliver Stilz
Am 8. Februar 2008 um 10:54 Uhr
Das ergäbe nach den 100 Jahren aber mal eine verlässliche Gegnerstatistik! Abgesehen davon würde sich mit der Vermarktung von 100jährigen Abos für die Zuschauer auch eine neue Marktlücke auftun. Vererbbar sollten sie allerdings schon sein!
Am 11. Februar 2008 um 17:55 Uhr
Es zeigt sich mal wieder wie kurzsichtig die Fußballbranche ist. Glückwunsch zu diesem illustren und sehr gut recherchierten Artikel!
Weiter so!
Viele Grüße aus München,
SK