Kurioses zum Wochenende: Unfreiwilliger Rosenkavalier

Oliver Stilz | 7. März 2008

Sein Geiz hat einen iranischen Ehemann mit dem Gesetz in Konflikt gebracht. Weil er seiner Frau in den zehn gemeinsamen Ehejahren nicht einmal ein Tasse Kaffe in einem Lokal zahlen wollte, hat ihn das Gericht  jetzt verurteilt, seiner Gattin mehr als 120.000 Rosen im Wert von rund 132.000 € zu schenken. Das berichtet diepresse.com. Die Strafe soll er in Raten von fünf Rosen am Tag begleichen. Hochgerechnet wird er damit die nächsten 70 Jahre beschäftigt sein.Möglich macht dies ein iranisches Gesetz, nach dem eine Frau während der Ehe die Auszahlung ihrer Mitgift einfordern kann. Damit wollte die Ehefrau ihren Mann für seinen dauernden Geiz bestrafen, dieser war natürlich wenig begeistert von dem Urteil. Damit er seine Strafe ordnungsgemäß begleicht, hat das Gericht vorsorglich die Wohnung des Mannes beschlagnahmen lassen. Deren Wert von 42.000 € reicht zumindest für die Rosen der nächsten 22 Jahre.

von: Oliver Stilz

Eine Reaktion zu “Kurioses zum Wochenende: Unfreiwilliger Rosenkavalier”

  1. Brandau

    Herrlich :-)
    Allerdings würde ich hier befürchten, dass ihr die Rosen irgendwann auf die Nerven gehen und diese, die Beschlagnahme der Wohnung und die weiteren Prozesskosten eine empfindliche Lücke in der Haushaltskasse hinterlassen.

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