Lohn: Immer mehr Deutsche sind trotz Arbeit arm

Anna Pietras | 20. Mai 2008

Nach dem gestern vom Bundesministerium für Arbeit veröffentlichten Armutsbericht wird die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland immer größer. Demnach verfügen 13 Prozent über ein Nettogehalt von weniger als 781 Euro monatlich und gelten damit als arm. Ebenso viele werden nur durch Sozialleistungen vor dem Abrutschen in die Armut bewahrt. Niedrige Einkommen sind laut Bericht gesunken, mittlere stagnieren – doch die Einkünfte der Gutverdiener wachsen. Angestiegen sei auch die Zahl derjenigen, die arbeiteten und trotzdem von Armut bedroht sind. Vor diesem Hintergrund forderte Minister Scholz die flächendeckende Einführung von Mindestlöhnen.

von: Anna Pietras

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