Kurioses zum Wochenende: Schönheitsoperation führt zur Insolvenz

Anna Pietras | 30. Mai 2008

Die kostspielige Geliebte des Buchhalters der International Helsinki Federation for Human Rights (IHF) hat zur Pleite der Menschenrechtsorganisation geführt. Der 43-jährige Angestellte des international tätigen Verbands mit Sitz in Wien hatte über mehrere Jahre hinweg insgesamt 1,2 Millionen Euro abgezweigt. Damit finanzierte er seiner 31-jährigen Freundin, die zuvor als Kellnerin in einer Pizzeria gearbeitet hatte, unter anderem eine Nasenoperation und kaufte ihr teure Geschenke. Für den Betrug wandern nun beide hinter Gitter: Drei Jahre wird der Buchhalter wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs und Untreue absitzen müssen, sie kommt mit zwei Jahren Haft - wovon 16 Monate zur Bewährung ausgesetzt werden - davon. Ihren Beteuerungen, sie habe von der Herkunft des Geldes nichts gewusst, glaubte das Straflandesgericht nicht.
Für die Menschenrechtler des IHF wird das allerdings ein schwacher Trost sein.

von: Anna Pietras

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