Kurioses zum Wochenende: Auch der Papst beklagt hohe Personalkosten

Anna Pietras | 11. Juli 2008

Das Oberhaupt der katholischen Kirche muss sich mitunter mit allzu weltlichen Dingen herumschlagen. Nach drei Jahren im Plus schreibt der Vatikan wieder rote Zahlen. Mit neun Millionen Euro steht der Kirchenstaat in der Kreide. Rund 246 Millionen Euro hatte er im vergangenen Jahr eingenommen, etwa 50 Millionen Euro davon kamen durch Spenden zusammen. Gläubige aus den USA, Italien und Deutschland erwiesen sich dabei als die großzügigsten Geldgeber.
Seine Einnahmen nutzt der Vatikan, um karitative Projekte zu unterstützen. Der weitaus größte Posten ist aber die Organisation Weltkirche. Auf der Ausgabenseite scheinen außerdem die Medienunternehmen des Vatikans ein Fass ohne Boden zu sein. Allein Radio Vatikan kostet den Staat jährlich mehr als 20 Millionen Euro. Grund sind die gewaltigen Personalkosten, die zustande kommen, weil der Sender seine Botschaften in 73 Sprachen ausstrahlt.

von: Anna Pietras

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