Kurioses zum Wochenende: Strafzettel verursacht zwölf Jahre lang Gewissensbisse
Anna Pietras | 18. Juli 2008In Köln hat eine amerikanische Touristin im Jahr 1996 wegen Falschparkens einen Strafzettel über 50 DM erhalten. Diesen zahlte sie nach ihrer Rückkehr in die USA nicht, wurde aber all die Jahre von ihrem Gewissen geplagt. Im Mai dieses Jahres staunten die Kölner Polizeibeamten nicht schlecht, als sie einen Brief aus dem Bundesstaat Utah mit einem Traveller-Scheck über 100 US-Dollar sowie einem handschriftlichen Geständnis erhielten. Die Zahlung habe ihr am Herzen gelegen. Ihr Schreiben endete mit den Worten: “Ich fühle besser jetzt.” Den Scheck hat die Dame allerdings zurückerhalten - die Ordnungswidrigkeit ist seit elf Jahren verjährt. Bleibt zu hoffen, dass die Parksünderin nun wieder ruhig schlafen kann.
von: Anna Pietras