Verwaltung: Ostdeutsche arbeiten mehr
bs | 12. August 2008Die tarifliche Wochenarbeitszeit liegt in Deutschland zwischen 34 und 40 Stunden. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitszeitkalender 2008 der Hans-Böckler-Stiftung. Danach arbeiten Beschäftigte in den alten Bundesländern im Durchschnitt 37,4 Stunden in der Woche, Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern 38,8 Stunden. In einigen Branchen erhöhte sich die Arbeitszeit in den vergangenen Jahren. Beispiel Bauhauptgewerbe und Deutsche Bahn: Hier Beschäftigte müssen statt 39 nun 40 Stunden arbeiten. Die wenigsten Wochenstunden leisten Beschäftigte der Deutschen Telekom ab. Sie müssen 34 Stunden am Arbeitsplatz sein. Die größte Differenz zwischen Ost und West gibt es in der Holz- und Kunststoffindustrie. Während Beschäftigte in den alten Bundesländern hier 35 Wochenstunden leisten, arbeiten ihre Kollegen in den neuen Bundesländern zwischen 38 und 40 Stunden in der Woche. Lesen Sie hier den kompletten Arbeitszeitkalender.
von: Oliver Stilz