Kurioses zum Wochenende: Arbeitnehmer sind Grippewelle ausgesetzt

Anna Pietras | 30. Januar 2009

Die Grippewelle hat Deutschland erreicht: Nach Auskunft des Robert Koch-Instituts haben sich in den ersten Januarwochen überdurchschnittlich viele Menschen infiziert, so dass der so genannte Aktivitätsindex für respiratorische Krankheiten bundesweit den Höchstwert vier erreicht. Das bedeutet ein stark erhöhtes Infektionsrisiko. Vor diesem Hintergrund bekommt eine Umfrage des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung und handelsblatt.com besondere Brisanz: Nach dieser Erhebung, für die mehr als 250 Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen befragt wurden, sind insbesondere Unternehmen gefährdet. Bereits 2008 waren Influenzaerkrankungen der häufigste Grund für Arbeitsausfälle. Gleichzeitig sei jedoch die Grippeprävention auf betrieblicher Ebene rückläufig. Nur 45% hätten Grippeschutzimpfungen angeboten. Das entspreche einem Rückgang von sechs Prozentpunkten. Noch schlechter sei es um die Informationspolitik bestellt. Nicht einmal in jedem fünften Betrieb gebe es Hinweise auf die Gefahren der Grippesaison.

von: Anna Pietras

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