Verwaltung: Neuer Tiefststand bei Unfällen erreicht
Oliver Stilz | 21. April 2009Die Zahl der tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle hat im vergangenen Jahr einen neuen Tiefststand erreicht. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin. Danach kamen nach vorläufigen Zahlen 1.046 Menschen bei der Arbeit oder auf dem Weg zur Arbeit ums Leben. Das sind 76 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle lag bei 981.382, gleichzeitig kam es zu 176.329 meldepflichtigen Wegeunfällen. Was der Rückgang für die Sicherheit am Arbeitsplatz bedeutet, könne allerdings erst dann beurteilt werden, wenn die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden abschließend ermittelt sei. Nach Ansicht der DGUV hat die gute Konjunktur im vergangenen Jahr allerdings auch Spuren in der Unfallstatistik hinterlassen.
Weiter gesunken ist die Zahl der neuen Renten für Arbeits- und Wegeunfälle. Sie liegt demnach bei insgesamt 22.405 und damit 4% unter dem Niveau von 2007. Endgültige Ergebnisse zum Durchschnittsbeitragssatz, Zahlen zum Unfallrisiko und zu Berufskrankheiten für das vergangene Jahr gibt die Unfallversicherung im Sommer bekannt.
von: Oliver Stilz