Archiv der Kategorie 'Arbeitsrecht'

Arbeitsrecht: Falsche Anrede deutet nicht auf Diskriminierung hin

Oliver Stilz | Dienstag, den 5. April 2011

Wählen Sie in einer Absage auf eine Stellenbewerbung die falsche Anrede, ist das keine Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft. Zu diesem Urteil ist das Arbeitsgericht Düsseldorf gekommen. Die Klägerin hatte sich um eine Stelle als lebensmitteltechnische Assistentin beworben, ihre Bewerbung wurde aber abgelehnt. In dem Schreiben redete sie das Unternehmen fälschlicherweise mit „Sehr geehrter Herr …“ […]

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Arbeitsrecht: Klären Sie, welche Aufgaben möglich sind

Oliver Stilz | Dienstag, den 1. März 2011

Verweigert einer Ihrer Beschäftigten aus religiösen Gründen, eine Arbeit zu übernehmen, zu der er sich vertraglich verpflichtet hat, können Sie ihm unter Umständen kündigen. Voraussetzung dafür ist nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts (BAG) aber, dass Sie ihm keine anderen naheliegenden Aufgaben übertragen können.

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Arbeitsrecht: Keine Überwachung am Arbeitsplatz

Oliver Stilz | Dienstag, den 1. Februar 2011

Überwachen Sie einen Mitarbeiter permanent am Arbeitsplatz, verletzen Sie damit sein Persönlichkeitsrecht. Der Beschäftigte kann dann eine Entschädigung von Ihnen verlangen. Mit diesem Urteil hat das Landesarbeitsgericht Hessen einer kaufmännischen Angestellten Recht gegeben und das Unternehmen zur Zahlung von 7.000 € verurteilt (Az.: 7 Sa 1586/09).

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Arbeitsrecht: Grober Beleidigung können Sie mit Kündigung begegnen

Oliver Stilz | Dienstag, den 25. Januar 2011

Vergleicht ein Beschäftigter die Zustände im Betrieb mit der NS-Zeit, kann eine fristlose Kündigung gerechtfertigt sein. Zu dieser Entscheidung ist das Landesarbeitsgericht Hessen gekommen. Hintergrund des Rechtsstreits war der Auftritt eines Fahrzeugführers bei einem Termin vor dem Arbeitsgericht. Dort war der Mann seinen Arbeitgeber angegangen: „Er lügt wie gedruckt. Wie er mit Menschen umgeht, da […]

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Arbeitsrecht: Teilzeitbeschäftigte müssen nicht pauschal bis 18.00 Uhr arbeiten

Oliver Stilz | Dienstag, den 11. Januar 2011

Einen Teilzeitwunsch müssen Sie unter Umständen auch dann erfüllen, wenn die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit dazu führt, dass Ihr Mitarbeiter nicht in der betriebsüblichen Wechselschicht arbeiten kann. Zu diesem Urteil ist das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein im Fall einer Änderungsschneiderin gekommen.

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Arbeitsrecht: Betriebsratsgründung ist erwünscht

Oliver Stilz | Dienstag, den 14. Dezember 2010

Bereitet ein Beschäftigter eines Unternehmens ohne Betriebsrat während der Arbeitszeit eine Betriebsratswahl vor, ist das kein Grund für eine Abmahnung. Zu diesem Urteil ist das Arbeitsgericht Kiel gekommen. Damit haben die Richter der Klage einer Sachbearbeiterin stattgegeben.

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Arbeitsrecht: Kündigung setzt Abmahnung voraus

Anna Pietras | Dienstag, den 7. Dezember 2010

Wollen Sie einem Beschäftigten kündigen, weil er ein problematisches Verhältnis zu Vorgesetzten, Kollegen und Kunden hat, können Sie dafür in der Regel keine personenbedingte Kündigung oder Änderungskündigung nutzen. Denn der Kern solcher Probleme liegt meist im Verhalten des Arbeitnehmers, so dass nur eine verhaltensbedingte Kündigung in Frage kommt. Diese setzt allerdings meist eine Abmahnung voraus. […]

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Arbeitsrecht: OLG Celle äußert Betrugsverdacht im Tankkarten-Streit

Anna Pietras | Dienstag, den 30. November 2010

Mitarbeiter, die eine dienstliche Tankkarte anders nutzen als vertraglich vereinbart, machen sich möglicherweise wegen Betrugs strafbar. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat einen entsprechenden Streit zu Gunsten eines Transportunternehmens entschieden, dessen Beschäftigte die ihnen überlassenen Tankkarten dazu verwendet hatten, fremde Lkw zu betanken. Dafür hatten sie von den jeweiligen Fahrern Geld genommen und die Tankbelege bei […]

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Arbeitsrecht: Kündigungsschutz im Kleinbetrieb ist nicht nur von einem Merkmal abhängig

Oliver Stilz | Dienstag, den 9. November 2010

Arbeitnehmer in Betrieben, in denen in der Regel maximal zehn Mitarbeiter beschäftigt sind, genießen keinen Kündigungsschutz (§ 23 Absatz 1 KSchG). Diese Ungleichbehandlung zwischen Beschäftigten größerer und kleinerer Unternehmen verstößt nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts (BAG) nicht gegen das Grundgesetz. Demnach ist sie sachlich gerechtfertigt, weil Kleinbetriebe typischerweise durch enge persönliche Zusammenarbeit, geringere Finanzausstattung und eingeschränkte […]

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Arbeitsrecht: Krankenschwester schläft im Dienst – keine Kündigung

Oliver Stilz | Dienstag, den 2. November 2010

Auch wenn eine Nachtschwester regelmäßig während der Arbeitszeit schläft, kann ihr das Krankenhaus nicht unbedingt kündigen. Zu diesem Urteil ist das Landesarbeitsgericht Hessen gekommen und hat damit der Klage einer Krankenschwester stattgegeben. Die Frau ließ sich dabei erwischen, wie sie die Alarmglocke abgestellt und sich schlafen gelegt hatte. Obwohl dieser Verstoß schwer wiege, bezeichneten die […]

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